„Mit Leib und Seele Hausärztin“
Ich sehe meine Aufgabe als primäre Ansprechpartnerin im Gesundheitswesen ganzheitlich, nicht nur für akute und chronische medizinische, sondern auch für psychische, soziale und familiäre Belange.
Darüber hinaus versuche ich die persönliche Situation und das Umfeld meiner Patient*innen zu berücksichtigen und therapeutische Maßnahmen individuell anzupassen. Ich sehe mich als Hausärztin auch als Lotse und Koordinator in einem immer komplexer werdenden, stark fragmentierten Gesundheitswesen und versuche durch das Zusammenführen von Befunden aus verschiedenen Fachdisziplinen einen Überblick über die gesamte Krankheitsgeschichte meiner Patient*innen zu behalten.
Ich beschäftige mich nunmehr seit über 30 Jahren mit der Medizin in unterschiedlichen Facetten und verfüge über eine sehr breit gefächerte wissenschaftliche, evidenzbasierte klinische, präventive und auch naturheilkundliche Ausbildung und Erfahrung. Ferner engagiere ich mich als Hochschullehrerin und Privatdozentin in der Ausbildung des medizinischen Nachwuchses.
Die „Venia Legendi“ für das Fach Allgemeinmedizin, die zur Führung des Titels „Privatdozentin“ (Abkürzung: Priv.-Doz. Oder PD) berechtigt, wurde mir 2013 von der Medizinischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg verliehen und 2015 von der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster bestätigt. Die Verleihung der Venia Legendi setzt eine Promotion sowie ein abgeschlossenes Habilitationsverfahren an einer Universität voraus. Dieses beinhaltet u.a. eine Qualifikation als Hochschullehrerin, eine mehrjährige Dozententätigkeit an einer Universität und herausragende wissenschaftliche Leistungen neben der praktischen Tätigkeit. Inhaltlich habe ich mich im Rahmen meines Habilitationsverfahrens schwerpunktmäßig mit der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen befasst.
Neben meiner wissenschaftlichen Laufbahn blicke ich jedoch auch auf eine langjährige praktische Erfahrung zurück:
Im Rahmen meiner Promotion in der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung des Universitätsklinikums in Heidelberg zu dem Thema „Motivation zu gesundheitsförderndem Verhalten im Rahmen hausärztlich verantworteter Gemeindemedizin“ habe ich das Interesse an Gesundheitsprävention und Salutogenese gewonnen. Im Gegensatz zur pathogenetischen Sichtweise, die sich mit der Entstehung von Krankheit beschäftigt, interessiert in der Salutogenese eher die Ressourcen-orientierte Fragestellung: Was erhält Menschen gesund?
In diesem Kontext habe ich mich auch mehr und mehr mit naturheilkundlichen Betrachtungsweisen auseinandergesetzt und umfangreiche Erkenntnisse und Erfahrungen in den Themen
- Darmgesundheit und mikrobiologische Therapie
- Hormonelle Gesundheit und Therapie mit bioidenten Hormonen)
- Mikronährstofftherapie, Phytotherapie, sowie weiteren naturheilkundlichen Therapieverfahren wie z.B. Eigenbluttherapie, Infusionstherapie, Neuraltherapie etc.
gesammelt.
Ich bin aktives Mitglied
- der Internationalen Gesellschaft für Natur- und Kulturheilkunde e.V. IGNK (ignk.de )
- der AKANA Hormonakademie (hormoncoach.com)
- sowie des Arbeitskreises Mikrobiologische Therapie (amt-herborn.de; www.biovis.eu )
und bilde mich weiterhin regelmäßig fort.
Dabei versuche ich in der Betreuung meiner Patient*innen stets individuelle klinische Expertise mit der besten verfügbaren externen Evidenz aus systematischer Forschung unter Berücksichtigung der Patientenpräferenz miteinander zu verbinden